16. November 2018

BIM World München bringt nationales und internationales Knowhow zusammen

Und auch die Bundesregierung zeigt Flagge. Wir meinen: „Gut so!“

Am 27. + 28.11.2018 öffnet die BIM World MUNICH ihre Tore im ICM München. Mit einer  Kombination aus internationalen Kongress, 60 Breakoutsessions, Verleihung des BIM / Smart Construction Award, Teilnehmern der europäischen Gründer-Szene auf der BIM Town und über 160 Aussteller erwartet sie bis zu 5.000 Besucher. 100 Experten aus ganz Europa, den USA, China und Russland bringen sich mit ihrem Knowhow zur Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft mit Vorträgen und Impulsen ein.

Flagge zeigt auch die Bundesregierung: Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer MdB, und die Staatsministerin im Bundeskanzleramt und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, Dorothee Bär MdB, haben die Schirmherrschaft übernommen. Das sind willkommene Signale aus der Politik.

Auch die ARCHIBUS ist vor Ort, zum zweiten Mal. Asbjörn Gärtner zeigt ein Beispiel zur BIM-Integration anhand des Neubaus eines Bankinstituts in der Breakoutssession zum Thema DIGITALES IMMOBILIENMANAGEMENT. Und noch mehr zeigen wir an unserem Stand (95 – 106) in der Ausstellung.

Tatsächlich treffen sich auf der BIM World MUNICH Architekten, Bauherren, Betreiber, Consultants, Dienstleister, Eigentümer, Generalunternehmer, Ingenieure, Investoren, IT-Anbieter, Produkthersteller, Projektsteuerer, Repräsentanten von Kammern, Instituten, öffentlicher Verwaltung und Verbänden, TGA-ler sowie Wissenschaftler. Sie tauchen ein in die vier Themenblöcken: BIM CAPTURING; BIM COLLABORATION; BIM VISUALIZATION und BIM BEST PRACTICE mit 60 Breakoutsessions und 12 BIM Town Vorträgen. Die BIM Town ist die neue Innovation Area der BIM World MUNICH mit Startups, F&E Institutionen, Universitäten und  Querdenkern. Hier stellt die Verleihung des  BIM / Smart Construction Awards im Rahmen des IOT / WT INNOVATION WORLD CUP® ein weiteres Highlight dar.

Bildquellen

  • BWM 2018 Banner_1920x1080: golinski

Eine Antwort auf „BIM World München bringt nationales und internationales Knowhow zusammen“

  1. Seit der Publikation des „Stufenplan Digitales Planen und Bauen“ durch das BMVI und dessen Hervorhebung von Building Information Modeling als bedeutende Methode für die Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft sind bald drei Jahre vergangen. Da waren die Anstrengungen der beteiligten Branchen für ein durchgängiges und digitales Datenmanagement allerdings bereits langjährig und intensiv – übrigens auch im Betreiben. Immobilien Lebenszyklusmanagement gerade mit Blick auf den Einsatz von IT oder Integrale Planung hinsichtlich der Methode sind ja alles andere als neu. Sehr viele deutsche IT- und Produktanbieter, Consultingfirmen und Dienstleistungsunternehmen verfügen über exzellente Kompetenz mit erstklassigen Lösungen und bewährten Methoden, wo es um das Lösen von Herausforderungen und das Herbeiführen des Nutzens für Anwender und Kunden durch Datendigitalisierung geht – seit über 20 Jahren. Und der politisch aufgegriffene Impuls ging letztlich ja aus der Mitte der zu Verbänden organisierten Branchen mit ihren engagierten Unternehmen und Mitgliedern hervor. Wohl gerade auch deshalb konnte die seinerzeitige Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur etwas sehr Grundlegendes ändern: Die Bereitschaft zur Kommunikation zwischen den an der Planung, der Realisierung und dem Betrieb von Immobilien und technischen Anlagen Beteiligten – mit dem Willen zu einer neuen, einer phasenübergreifenden und interdisziplinären Perspektive. Verbände und Regierung haben im Herbst 2015 gewissermaßen das Lagerfeuer angezündet, um das sich seitdem der Austausch zwischen den Marktteilnehmern dreht: BIM ist der Begriff, das Symbol. BIM schürt das Feuer – auch wenn damit nur ein Teilaspekt des Transfers in die Digitalisierung umfasst wird.

    Im Zwischenergebnis und mit einem Blick auf BIM im Herbst 2018 lässt sich für Planen und Bauen in der deutschen Bau- und Immobilienwirtschaft sagen: Ja, der „Stufenplan Digitales Planen und Bauen“ hat einen ersten, maßgeblichen und konstruktiven Impuls in die relevanten Branchen gegeben. Und darüber hinaus übrigens auch für den Gebäudebetrieb: Denn trotz florierenden Wohnungs-Neubaus wird in Deutschland vor allem aus dem Bestand heraus neu- und um-geplant, mit allen daraus hervorgehenden Potenzialen von BIM und eines durchgängigen standardisierten digitalen Datenmanagements für Betrieb und Facility Management: Die Stichworte sind: FM-gerechtes Planen und Datentransparenz bei Übernahme in den Betrieb sowie Regelkonformität/Compliance. Heute wissen alle, worum es geht und was zu tun wäre – aber eben nicht wie!

    Die vielen vorhandenen wettbewerbsübergreifenden Initiativen und Events aber reichen nicht, um dem 1. Impuls aus dem Herbst 2015 Nachdruck zu verleihen. Denn im Herbst 2018 wissen viele Entscheider trotz besten Willens noch immer nicht, wie sie in eine standarisierte Digitalisierung ihrer Neu- und Umbauprojekte einsteigen sollen. Deswegen braucht die Bau- und Immobilienbranche den 2. Impuls einer Bundesregierung! Keine neuen Gesetze, keine wettbewerbsverzerrenden Subventionen sind jetzt erforderlich – bis die formuliert, umgesetzt und angewendet sind, ist der Digitalisierungszug längst abgefahren. Aber gut sichtbare ‚Leitplanken‘, realistische Empfehlungen für nutzerspezifische Standards von Prozess- und Datenmodellen. Beispielprojekte, mit denen der Bund und die Länder selber vorangehen. Damit würden Orientierung, Entscheidungssicherheit und Wissenstransfer geschaffen, und somit eine Beschleunigung auf dem Weg zur Transformation in die Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft in Deutschland. Der Einsatz einer Staatsministerin im Bundeskanzleramt bietet dafür bereits eine großartige Voraussetzung! Nun käme es aber darauf an, dass auch die relevanten Ministerien und die die Regierung stellenden Parteien diesen 2. Impuls unterstützten – kollaborativ. So, wie es die ebenfalls im Wettbewerb stehenden Unternehmen, Verbände und Institutionen bereits vormachen. Der wettbewerbsorientierte Markt braucht keinen Eingriff. Er braucht Beispiele und Muster, gut dokumentierte Leuchtturmprojekte – einen nationalen Akt – einen Impuls: Jetzt!

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Wir haben Ihr Interesse geweckt?

Dann schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht

ARCHIBUS Solution Centers Germany
Mit Kompetenz und Leidenschaft

Waldstraße 46
66113 Saarbrücken
info@archibus-fm.de

Tel.: 06 81 / 99 27 89 – 0
Fax: 06 81 / 99 27 89 – 10

** Wir verarbeiten und speichern Ihre Daten ausschließlich zum Zweck der Kontaktaufnahme und Geschäftsanbahnung. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Sie können der Speicherung Ihrer personenbezogenen Daten jederzeit per E-Mail an datenschutz@archibus-fm.de widersprechen. In diesem Fall werden wir die zu Ihnen gespeicherten Daten umgehend fristgerecht löschen sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen einzuhalten sind. Weitere Informationen auch etwa über weitere Rechte, die Ihnen zum Schutz Ihrer Daten zustehen, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.
*Pflichtfelder

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmes Surfen zu ermöglichen. Hier erfahren Sie mehr.